Förderung für Aufzüge nutzen Für mehr Barrierefreiheit und wertvollen Wohnraum
Barrierefreier Wohnraum ist heute wichtiger denn je – für ältere Menschen, Familien und zukunftssichere Immobilien. Aufzüge sind ein zentraler Bestandteil barrierefreien Wohnens. Deshalb werden sie gezielt im Rahmen staatlicher Programme unterstützt.
Ziel der Förderung
Der barrierefreie Umbau wird aktiv mit Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten – auch für den Einbau und die Modernisierung von Aufzügen – gefördert. Damit investieren Sie in die Zukunft Ihrer Immobilie und profitieren gleichzeitig von attraktiven Fördermöglichkeiten.
- selbstständiges Wohnen ermöglichen
- Wohnraum langfristig nutzbar machen
- Lebensqualität für alle Generationen verbessern
Warum sich die Förderung für Sie lohnt
Ein Aufzug erhöht nicht nur den Komfort, sondern macht Gebäude langfristig nutzbar und steigert ihren Wert. Förderprogramme reduzieren die Investitionskosten und unterstützen barrierefreies, nachhaltiges Wohnen.
Davon profitieren sowohl die Wohnungswirtschaft – durch bessere Vermietbarkeit und die wirtschaftliche Modernisierung von Bestandsgebäuden – als auch Privatpersonen, die ihr Zuhause barrierefrei gestalten und länger selbstbestimmt darin leben möchten.
So funktioniert die Förderung
Förderprogramme für Aufzüge bestehen meist aus mehreren Bausteinen, die sich teilweise kombinieren lassen (siehe Tabelle). Die Kombination mehrerer Förderprogramme ist wirtschaftlich besonders attraktiv.
| Bundesförderung (z. B. KfW) | Landesförderung (über Förderbanken) | Regionale oder individuelle Förderungen |
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Diese Fördermöglichkeiten sind besonders relevant
Die Fördermöglichkeiten unterscheiden sich regional stark – eine individuelle Prüfung lohnt sich immer.
| Zuschüsse – direkt sparen | Förderkredite – größere Projekte realisieren | Darlehen mit Tilgungszuschuss |
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Für bestimmte Maßnahmen zur Barrierefreiheit erhalten Sie staatliche Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. In der Regel geeignet für Privatpersonen und kleinere Modernisierungen. | Zinsgünstige Kredite unterstützen umfangreiche Modernisierungen – etwa bei der Nachrüstung von Aufzügen im Bestand. Ideal für Wohnungsunternehmen, Eigentümergemeinschaften, größere Gebäude | Programme für barrierefreien Wohnraum in einzelnen Regionen: hohe Zuschüsse speziell für Aufzüge |
Bundesweite Förderungen über die KfW
Bundesweit stehen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zwei zentrale Förderprogramme zur Verfügung, die auch für Maßnahmen zur Barrierefreiheit – inklusive Aufzüge – relevant sind:
- KfW: Barrierereduzierung – Investitionszuschuss (455‑B)
Dieses Programm bietet einen direkten Zuschuss für Maßnahmen zum Abbau von Barrieren. Gefördert werden unter anderem auch Aufzüge. Die Förderung beträgt 10 bis 12,5 % der förderfähigen Kosten, maximal 6.250 Euro pro Wohneinheit. Damit handelt es sich um eine direkte finanzielle Unterstützung, die nicht zurückgezahlt werden muss.
- KfW: Altersgerecht Umbauen – Kredit (159)
Ergänzend dazu stellt die KfW einen zinsgünstigen Kredit zur Verfügung. Mit diesem können Maßnahmen zur Barrierereduzierung finanziert werden – ebenfalls inklusive Aufzugsprojekte. Es sind bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit möglich. Die Förderung erfolgt hier indirekt über günstige Finanzierungskonditionen.
| Bundesland | Förderbank | Programmname | Förderart | Charakter | Relevanz für Aufzüge | Link |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | L‑Bank | Eigentumsfinanzierung BW – Zusatzfinanzierung Barrierefreiheit | Darlehen + Tilgungszuschuss | an Basisdarlehen gekoppelt | indirekt | l-bank.de |
| Bayern | BayernLabo | Bayerisches Wohnungsbauprogramm – Anpassung von Wohnraum | „leistungsfreies Darlehen“ | Zuschusscharakter | indirekt bis direkt | bayernlabo.de |
| Berlin | IBB | IBB Altersgerecht Wohnen | Kredit (Zinsverbilligung) | KfW-Kombination | indirekt | ibb.de |
| Brandenburg | ILB | Mietwohnungsbau – Aufzüge | Zuschuss + Darlehen | Aufzüge explizit gefördert | direkt | ilb.de/de |
| Bremen | BAB | Wohnraumförderung | Darlehen + Beratung | Kombination | unspezifisch | bab-bremen.de |
| Hamburg | IFB | Barrierefreier Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum | Zuschuss | bis 20.000 € | direkt | ifbhh.de |
| Hessen | WIBank | Behindertengerechter Umbau von Wohneigentum | Zuschuss | bis 15.000 € | direkt | wibank.de |
| Mecklenburg-Vorpommern | LFI M-V | Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen | Zuschuss | 4.500 Euro pro Wohneinheit | direkt | lfi-mv.de |
| Niedersachsen | NBank | Eigentumsförderung – altersgerecht modernisieren | Zuschuss + Darlehen | Kombination | indirekt bis direkt | nbank.de |
| Nordrhein-Westfalen | NRW.BANK | NRW.BANK Eigentumsförderung – Modernisierung | Darlehen + Tilgungsnachlass | große Volumina | indirekt | nrwbank.de |
| Rheinland-Pfalz | ISB | ISB Wohnraumförderung – Modernisierung (Programm 505) | Darlehen + Tilgungszuschuss | bis 25 % Zuschuss | indirekt | isb.rlp.de |
| Saarland | SIKB | Wohnraumförderungsprogramme | Zuschuss / Darlehen | einzelfallabhängig | unspezifisch | sikb.de |
| Sachsen | SAB | Wohnraumanpassung / RL AMW | Zuschuss + Darlehen | inkl. Aufzüge | direkt | sab.sachsen.de |
| Sachsen-Anhalt | IB | Aufzugsprogramm | Zuschuss | bis 50 % / 120.000 € | direkt | ib-sachsen-anhalt.de |
| Schleswig-Holstein | IB.SH | Wohnraumförderung (Programme) | Darlehen / Zuschuss | regional unterschiedlich | unspezifisch | ib-sh.de |
| Thüringen | TAB | Thüringer Barrierefreiheitsförderprogramm (ThüBaFF) | Zuschuss | bis 50 % | direkt | aufbaubank.de |
In 3 Schritten zur Förderung
- Projekt planen
Welche Maßnahme passt zu Ihrem Gebäude?
- Förderung prüfen und beantragen
Wichtig: immer vor Beginn der Maßnahme
- Modernisierung umsetzen und Förderung nutzen
Schindler unterstützt Sie dabei mit technischer und wirtschaftlicher Beratung sowie maßgeschneiderten Lösungen für Ihr Gebäude. So holen Sie das Maximum aus Ihrer Investition heraus.
Gut zu wissen: BGH-Urteil stärkt schnelles Handeln bei Immobilienverwaltern
Ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH)
FAQ
Aufzüge werden in der Regel im Rahmen von Programmen zur Barrierefreiheit gefördert. Dazu zählen Zuschüsse sowie zinsgünstige Kredite von Bund, Ländern und Förderbanken.
Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Wohnungswirtschaft und Eigentümergemeinschaften können Förderungen nutzen – abhängig vom jeweiligen Programm.
Ja, viele Programme lassen sich kombinieren. Häufig werden z. B. Bundesförderungen mit Landesprogrammen ergänzt.
Der Antrag muss immer vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Nachträgliche Förderungen sind in der Regel ausgeschlossen.
Ja – neben der Förderung steigert ein Aufzug langfristig den Wert und die Attraktivität einer Immobilie und reduziert Leerstand.
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